“English in Action” – Eine perfekte Vorbereitung für englische Gewässer

"English is like swimming – You can´t learn it from a book, you have to practice it again and again!” So äußert sich einer der Leiter des Ferienkurses “English in Action“, der vom 3. bis 9. September in der letzten Woche der Sommerferien stattfand. Auch Hinweisschilder mit der Aufschrift „English only!“ warnen - vor jedem Klassenzimmern angebracht- sich nur auf Englisch zu unterhalten. Doch immer wieder lässt sich ein Schüler hinreißen, doch Deutsch zu sprechen, vor allem kleine in Fleisch und Blut übergegangene Wendungen wie „Ach so!“ und „Mist!“ zu verwenden – nicht ohne Risiken. Solche Aktionen enden meist damit, dass man sich kniend vor einem anderen Teilnehmer wiederfindet und diesem mit musikalischer Untermalung einen Heiratsantrag machen muss.

Nachdem der Ferienkurs „English in Action“ letztes Jahr auf überwiegend positive Wertungen stieß, wurde er auch dieses Jahr wieder für Schülerinnen und Schüler der neuen zehnten und elften Jahrgangsstufe am Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim angeboten. Insgesamt versuchten drei Kursleiter aus den verschiedensten Teilen Großbritanniens den Teilnehmern mit Methoden wie den Heiratsanträgen die englische Sprache näherzubringen und es als eine Selbstverständlichkeit erscheinen zu lassen, auf Englisch miteinander ohne Hemmungen zu kommunizieren. Neben interessanten Spielen wie „The last man standing“, bei dem jeder Schüler nacheinander zu einem bestimmten Thema ein geeignetes englisches Wort nennen musste, wurden auch ernstere Themen wie Umweltschutz, Jugendkriminalität und Terrorangriffe an Flughäfen diskutiert – natürlich auf Englisch. Der einzige Haken: Man musste die letze Woche seiner Sommerferien „opfern“, um teilnehmen zu können; doch in der ungezwungenen Atmosphäre, die die englische Umgebung erzeugte, vergaß fast jeder, dass er sich eigentlich in einem Klassenzimmer in seiner eigenen Schule befand und bereitete sich dabei perfekt auf weitere englische Herausforderungen vor. Nicht nur auf die bevorstehende zehnte Klasse beziehungsweise auf die Oberstufe, sondern vor allem auf das spätere Leben, in dem man heute ohne Englisch als Weltsprache fast nicht mehr weiter kommt. Außerdem trainierte man nicht nur wichtige Kompetenzen wie englische Texte zu verstehen, zusammenzufassen und zu kommentieren, einen Dialog auf Englisch zu führen oder einfach nur Muttersprachler zu verstehen, sondern erfuhr auch interessante und teilweise lustige Fakten über die Britischen Inseln; zum Beispiel dass „Haggis“ – eine Spezialität aus Schottland – entstand, als ein armer, schottischer Bauer nur noch die Eingeweide eines einzigen Schafes übrig hatte, um sich zu ernähren. Zusätzlich konnte man seinen Wortschatz mit wichtigen Wendungen und Begriffen erweitern; zum Beispiel mit ”sassy”, einem der englischen Begriffe für „frech“.

So ging schließlich eine Woche voll von englischen Fakten und Begriffen, aber auch voll von Heiratsanträgen zu Ende und jeder Teilnehmer des Ferienkurses „English in Action“ hielt schließlich eine Urkunde in seinen Händen, die ihm bescheinigte, dass er sich die englische Sprache nicht nur aus einem Buch angeeignet hat und sich deswegen getrost in englische Gewässer begeben kann!

Maximilian Bechtel, Andreas Saffer, beide Q11

 

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