In Zeiten von Hatespeech und rage bait ist es gar nicht so einfach, eine sachlichen Diskurs aufrechtzuerhalten. Umso wichtiger ist es zu trainieren, wie man andere Perspektiven einnimmt und wie man konstruktiv streitet und debattiert. Ein besonderes Training dieser Fähigkeiten stellt der Wettbewerb Jugend debattiert dar, der deutschlandweit an sehr vielen weiterführenden Schulen durchgeführt wird und am EGF inzwischen seit sehr vielen Jahren Tradition hat.
In diesem Schuljahr wurde in den Vorrunden über Themen wie "Sollen Schüler:innen ihre Schule selbst putzen?" oder "Soll ein jährlicher Schüleraustausch zwischen alten und neuen Bundesländern stattfinden?" debattiert. Dabei jurierten besonders geschulte Schüler:innen und Lehrkräfte gemeinsam.
Das große Finale der Besten der jeweiligen Altersgruppen wurde dann in der HEM ausgetragen. In der Sekundarstufe II wurde über das Thema "Soll das Wahlalter für die Bundestagswahl auf sieben Jahre gesenkt werden?" diskutiert. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, da alle Debattanten sich hervorragend präsentierten. Die Plätze 3 und 4 gingen an Kilian Schlund (11B) und Alexandra Zöhner (Q12), Julian Holtzmann (Q13) und Aya Youssef (Q12) konnten sich als Schulsieger durchsetzen. In der Sekundarstufe I (9. und 10. Jahrgangsstufe) ging es um das brandaktuelle Thema Dienstpflicht. Jasmin Lottar und Julia Burkard (beide 9A) vertraten dabei die 9. Jahrgangsstufe, den 2. und 1. Platz sicherten sich Maximilian Halach (10A) und Paul Müller (10D). Die anwesenden Mitschüler:innen zeigten sich schwer beeindruckt vom Niveau der Debatten. Vielen Dank allen Debattant:innen, Schülerjuror:innen, Lehrkräften und Hausmeistern, die dieses Finale ermöglicht haben.
Die Finalist:innen treten am 11. Februar beim Regionalfinale in Münnerstadt an. Wir wünschen ihnen dafür ganz viel Erfolg!















