EGF beim Landesfinale Jugend debattiert

Nach dem beeindruckenden Doppelsieg beim Regionalfinale in Münnerstadt, bei dem sich Paul Müller (10d) in der Sekundarstufe I und Kilian Schlund (11b) in der Sekundarstufe II durchsetzen konnten, stand für das EGF die nächste große Herausforderung an: der Landesentscheid in München, bei dem sich die 24 besten Debattanten aus ganz Bayern messen.

Gemeinsam reisten Paul Müller, Kilian Schlund, der Ersatzkandidat Maximilian Halach (10a), sowie Alexander Eckstein (12), der das EGF auf Landesebene als Juror vertrat, zusammen mit Herrn Lukat in die bayrische Landeshauptstadt. Die Zugfahrt nutzten die Teilnehmer, gut gelaunt und voller Vorfreude auf den kommenden Tag, für die letzten Vorbereitungen und Formulierungsanpassungen.

Nach der Ankunft am Münchner Hauptbahnhof ging es für die Gruppe direkt zum Austragungsort der Vorrunden. Dort debattierte Paul Müller zu den Themen „Sollen Schüler zu Beginn des Schultages ihr Smartphone abgeben müssen?“ und „Soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Randsportereignisse im Fernsehen übertragen?“. Mit klaren Argumenten, treffender Ausdrucksweise und sicherem Auftreten lieferte er eine starke Leistung ab. Besonders stark zeigte er sich dabei in der freien Aussprache, in der er seine Argumente gezielt mit statistischen Belegen unterstützte und so die Gegenseite unter Druck setzte.

Kilian Schlund trat in der Sekundarstufe II an und debattierte zu den Streitfragen: „Soll der Besuch eines Kindergartens für Kinder ab 3 Jahren verpflichtend sein?“ und „Sollen arbeitende Strafgefangene den gesetzlichen Mindestlohn erhalten?“. Auch er präsentierte sich überzeugend und argumentativ stark.

Im Anschluss an die Vorrunden machte sich die Gruppe auf den Weg zum Maximilianeum, dem Sitz des Bayerischen Landtags und Austragungsort der Finaldebatten. Nach der feierlichen Eröffnung folgte die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Finalisten. Trotz der starken Leistungen gelang weder Paul Müller noch Kilian Schlund der Einzug in die Finalrunde.

Das Finalprogramm, eröffnet durch eine musikalische Darbietung sowie ein Podiumsgespräch mit Vertretern aus der Politik, darunter der Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Tobias Reiß, verfolgten die EGF-Teilnehmer noch teilweise, bevor sie die Rückreise antraten. Vor der Abfahrt blieb noch kurz Zeit für einen kleinen Abstecher in die Münchner Innenstadt mit gemeinsamem Abendessen.

Zufrieden mit den eigenen Leistungen und der Erfahrung, ihr Können auf einer der größten Debattierbühnen Bayerns gezeigt zu haben, endete um 22 Uhr ein langer, lehrreicher und ereignisreicher Tag mit der Ankunft in Forchheim.

 

Maximilian Halach